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Für mich als Sozialminister steht bei der durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz geförderten Besuchsbegleitung das Wohl von Kindern aus sozial benachteiligten Familien im Vordergrund. Da die Eltern-Kind-Beziehung und die Entwicklung des Kindes durch regelmäßige persönliche Kontakte zum getrennt lebenden Elternteil positiv beeinflusst werden, sollen diese Kontakte durch die Besuchsbegleitung aufrechterhalten oder wiederhergestellt werden, falls das Kind dies wünscht.
Da der hohe Bedarf an Besuchsbegleitung durch die dem BMASK zur Verfügung stehenden Fördermittel nicht zur Gänze für alle in Anspruch nehmenden Elternteile abgedeckt werden kann, bemühe ich mich aus sozialpolitischen Erwägungen heraus, die soziale und armutsreduzierende Komponente der Maßnahme zu berücksichtigen und Besuchsbegleitung insbesondere für einkommensschwache Eltern bzw. von Armut betroffene Kinder zu fördern.
Eine wichtige Zielsetzung ist es, die Fördermaßnahme auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen und der spezifischen Bedürfnisse der Kinder und Elternteile stetig weiter zu entwickeln. Um Ihnen einen Überblick über die Neuerungen zu vermitteln, haben wir die häufigsten im Zusammenhang mit der Besuchsbegleitung an uns gerichteten Fragen auf dieser Homepage zielgruppenspezifisch aufbereitet. Eine Landkarte mit Kontaktadressen soll Ihnen die Suche nach den Standorten der im Jahr 2011 geförderten Besuchscafés erleichtern.
Herzlichst Ihr
Rudolf Hundstorfer
Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
